06.02.2026
Die unsichtbaren Bande zwischen Spittelau und AKH Wien
Tag für Tag wird der Energieverbrauch einer mittelgroßen Stadt unter dem Wiener Gürtel entlang transportiert.
Das Universitätsklinikum AKH Wien und die Müllverbrennungsanlage Spittelau sind als markante Bauwerke in ganz Wien und darüber hinaus bekannt. Was viele nicht wissen: Der für eine Müllverbrennungsanlage untypisch zentrale Standort im neunten Bezirk hängt mit dem Standort des AKH Wien eng zusammen: Die beiden Gebäudekomplexe sind über unterirdische Leitungswege verbunden.
In der Müllverbrennungsanlage Spittelau wird mit dem Restmüll von Wiener Haushalten und Gewerben so viel Wärme erzeugt, wie 76.000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen. Ein Teil der Fernwärme geht allerdings nicht an Haushalte, sondern ganzjährig an das AKH Wien. Möglich ist das über eine doppelt ausgelegte Fernwärmeleitung (vier Rohre, jeweils zwei Mal Vor- und Rücklauf) entlang des Wiener Gürtels. Durch diese fließt bis zu 150 Grad heißes Wasser mit hohem Druck zum AKH Wien. Hier gibt das Wasser die Wärmeenergie an die hauseigenen Systeme ab und fließt zurück zur Spittelau, wo es erneut aufgeheizt wird.
Krankenhäuser haben ganzjährig einen hohen Energiebedarf, sie brauchen rund um die Uhr verlässlich nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Das AKH Wien ist eines der größten Krankenhäuser Europas, der Energieverbrauch entspricht etwa dem von Wiener Neustadt. Die unmittelbare Versorgung über das Fernwärmenetz gewährleistet dabei stabile Betriebsbedingungen auch in den kältesten Wintermonaten.
Bewährtes Gespann
Dass ein derart großer Verbraucher mit Fernwärme aus Müllverbrennung versorgt wird, hat mehrere Vorteile. Zum einen müssen Heizung und Warmwasser dafür nicht mit fossilen Energieträgern produziert werden. Auch ist die Müllverbrennung ganzjährig im Einsatz, sie braucht also auch ganzjährig Abnehmer. Während private Haushalte im Sommer von der Fernwärme zumeist nur Warmwasser beziehen, brauchen Krankenhäuser auch Wärme. Die Emissionen sind dabei dank mehrstufiger Anlagen zur Rauchgasreinigung sehr gering.
In der Müllverbrennungsanlage Spittelau wird mit dem Restmüll von Wiener Haushalten und Gewerben so viel Wärme erzeugt, wie 76.000 durchschnittliche Haushalte verbrauchen. Ein Teil der Fernwärme geht allerdings nicht an Haushalte, sondern ganzjährig an das AKH Wien. Möglich ist das über eine doppelt ausgelegte Fernwärmeleitung (vier Rohre, jeweils zwei Mal Vor- und Rücklauf) entlang des Wiener Gürtels. Durch diese fließt bis zu 150 Grad heißes Wasser mit hohem Druck zum AKH Wien. Hier gibt das Wasser die Wärmeenergie an die hauseigenen Systeme ab und fließt zurück zur Spittelau, wo es erneut aufgeheizt wird.
Krankenhäuser haben ganzjährig einen hohen Energiebedarf, sie brauchen rund um die Uhr verlässlich nicht nur Strom, sondern auch Wärme. Das AKH Wien ist eines der größten Krankenhäuser Europas, der Energieverbrauch entspricht etwa dem von Wiener Neustadt. Die unmittelbare Versorgung über das Fernwärmenetz gewährleistet dabei stabile Betriebsbedingungen auch in den kältesten Wintermonaten.
Bewährtes Gespann
Dass ein derart großer Verbraucher mit Fernwärme aus Müllverbrennung versorgt wird, hat mehrere Vorteile. Zum einen müssen Heizung und Warmwasser dafür nicht mit fossilen Energieträgern produziert werden. Auch ist die Müllverbrennung ganzjährig im Einsatz, sie braucht also auch ganzjährig Abnehmer. Während private Haushalte im Sommer von der Fernwärme zumeist nur Warmwasser beziehen, brauchen Krankenhäuser auch Wärme. Die Emissionen sind dabei dank mehrstufiger Anlagen zur Rauchgasreinigung sehr gering.




